MAECENATA INSTITUT

Das Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft wurde 1997 gegründet und ist heute eine anerkannte außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Es versteht sich als unabhängiger sozialwissenschaftlicher Think Tank und hat die Aufgabe, das Wissen über und das Verständnis für die Zivilgesellschaft (den sogenannten Dritten Sektor) durch eigene geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungstätigkeit, akademische Lehre, entsprechende Publikationen sowie den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis zu fördern.

ACTUELL

Podcast mit Rupert Graf Strachwitz (engl.)

Mit Wider Sense-Direktor Michael Alberg-Seberich sprach Rupert Graf Strachwitz über die Unterschiede zwischen europäischer und amerkanischer Philanthropie, aktuelle Herausforderungen der Zivilgesellschaft und erzählte seine Lieblingsgeschichte über den Einfluss philanthropischen Engagements. Nachhören können Sie den englischsprachigen Podcast hier.

Religious Communities and Civil Society in Europe: Erster Band erschienen.

Das große Projekt der Maecenata Stiftung, die Verbindungen von religiösen Gemeinschaften und Zivilgesellschaft sowie bürgerlichem Engagement in Europa zu analysieren, ist erfolgreich beendet worden. Nun ist der erste Band der Dokumentation der wissenschaftlichen Anstrengungen erschienen. Mehr Informationen hier. Erwerben können Sie den Band auf den Seiten des Verlags De Gruyter oder im Buchhandel.

 

First Volume on Religious Communities and Civil Society in Europe

Konviviale Ökonomie? Theorie und Praxis.

Im April trafen sich deutsche und französische Protagonisten des Konvivialismus. Lesen Sie den Konferenzbereicht von Leonhard Anzinger hier.

Maecenata organisiert am 25/26.September einen Workshop zu 'Stiftungskommunikation in der fragmentierten Gesellschaft'

Die öffentlichen Debatten in Deutschland zeichnen das Bild einer zunehmend fragmentierten Gesellschaft, in der sich die gesellschaftlichen Teilgruppen immer unversöhnlicher gegenüber zu stehen scheinen. Auch haben die neuen Konfliktlinien zum Erstarken antidemokratischer Kräfte geführt, die – gut vernetzt durch Social Media – versuchen, die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Zivilgesellschaftliche Organisationen müssen sich diesen Entwicklungen stärker gewahr werden und eine Antwort auf die Frage finden, wie sie auch jenseits der vertrauten, zustimmenden Community mit ihren Ideen Gehör finden, Milieus überwinden und sich dabei gegen rechte Narrative zur Wehr setzen können.
Das Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft lädt deshalb zu einem Workshop mit folgenden Fragestellungen:
• Wie können Stiftungen in ihrer strategischen Kommunikation die Gräben der fragmentierten Gesellschaft überbrücken und wieder zu mehr Konsens und Zusammenhalt beitragen?
• Was können Stiftungen gegen populistische Meinungsmache in Deutschland tun, um die Bürgerinnen und Bürger besser zu erreichen?

Der Workshop umfasst sowohl Informationsbeiträge zum Thema 'Kommunikation in Anwort auf populistische Medienstrategien' als auch die Fokusgruppenbeobachtung von Zielgruppen und ein konkretes Handlungstraining in Bereich des Audience- und Targeting-Building, sowie des Themen-Framings.

 

Noch gibt es einige freie Plätze!

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung ist möglich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mehr Informationen unter >>Info

 

Für kleinere Stiftungen außerhalb Berlins stehen einige Reisestipendien zur Verfügung, auf die man sich bewerben kann.

 

In Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher Stiftungen. Der Workshop wird gefördert von der Open Society Initiative for Europe der Open Society Stiftungen.

 

Die Rechten und Pflichten zivilgesellschaftlichen Handelns

Rupert Graf Strachwitz analysiert im gerade erschienen Maecenata Observatorium 36 "Legitimität und Vertrauen" die Rechte und Pflichten zivilgesellschaftlichen Handelns. Anhand von Vorüberlegungen zum Stiftungswesen legt er eine Liste von Kriterien vor, nach denen sich zivilgesellschaftliche Organisationen messen lassen müssen. Hier zum Beitrag.

 

Die Kriminalisierung der Seenotrettung

Victoria Strachwitz, Journalistin und Mitglied des Stiftungsrates der Maecenata Stiftung, beschreibt im gerade erschienenen Observatorium 34 anhand des Beispiel von SOS MEDITERRANEE, wie die humanitäre Hilfe auf dem Mittelmeer kriminalisiert wird. Lesen Sie den Text hier.

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