Montag, 26 März 2018 00:00

22. März 2018, Experten-Colloquium: Zivilgesellschaft im Kreuzfeuer?! Die Folgen für NPOs durch den Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung

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Die FATF (Financial Action Task Force) gibt Empfehlungen (Recommendations) zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung und evaluiert alle Mitgliedsländer regelmäßig nach den Umsetzungsstands dieser Empfehlungen. Schlechte Ergebnisse können z.B. zu einer Abwertung der Kreditwürdigkeit von Ländern führen und haben so direkten Einfluss auf deren wirtschaftliche Entwicklung. Es handelt sich also um eine mächtige Organisation, die weitgehend unbeobachtet von der breiten Öffentlichkeit agiert. Ein Aspekt der FATF-Empfehlungen (zum Thema Terrorismusfinanzierung) bezieht sich direkt auf Non-Profit-Organisationen – andere Empfehlungen betreffen den Sektor indirekt (z.B. Regularien für den internationalen Geldtransfer für Banken). Um diese Thematik auch in Deutschland stärker ins Bewusstsein zu rücken, trafen sich in Rahmen eines Colloquiums am 22. März verschiedene Experten und Expertinnen der Zivilgesellschaft zum Austausch im Institut.

Die Veranstaltung wurde dokumentiert und in der aktuellen Ausgabe der npoR 3/2018 (Zeitschrift für das Recht der Non Profit Organisationen) veröffentlicht. Einen weiteren Beitrag von Christian Schreier zum Thema finden Sie im aktuellen Stiftungsvermögensreport des Verlag Fuchsbriefe.

>>Zur Seite der Fuchsbriefe

 

 

 

Die FATF (Financial Action Task Force) ist eine internationale Organisation, der nahezu alle Länder der Welt angehören; durch ihr Leitungsgremium ist sie allerdings stark US-amerikanisch und westeuropäisch dominiert.

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