Rupert Graf Strachwitz, Vorstandsvorsitzender der Maecenata Stiftung, nimmt zu der Forderung Stellung, in der nächsten Bundesregierung solle es eine Europa-Ministerin geben.
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Am 4. Juli 2017 richtete die Maecenata Stiftung eine der regelmäßig stattfindenden Sitzungen des Stiftungsnetzwerks Die Engagierten Europäer und des Strategischen Dialogs privater Stiftungen mit dem Auswärtigen Amt aus. 22 Vertreterinnen und Vertreter der im Netzwerk teilnehmenden Stiftungen (Allianz Kulturstiftung, Bertelsmann Stiftung, BMW Stiftung Herbert Quandt, Gemeinnützige Hertie Stiftung, Maecenata Stiftung, Robert Bosch Stiftung, Schwarzkopf Stiftung Junges Europa, Stiftung Genshagen, Stiftung Mercator, Stiftung Zukunft Berlin und Volkswagen Stiftung) und des Auswärtigen Amtes kamen in den Genuss spannender Impulse aus aktuellen zivilgesellschaftlichen Initativen. Referentinnen und Referenten waren Carolina Höpfner (Humboldt-Viadrina Governance Platform), Bernd Hüttemann (Europäische Bewegung Deutschland), Dr. Alexander Freiherr Knigge (Rechtsanwalt und Mitinitiator von Pulse of Europe), Lukas Richter (Junge Europäische Bewegung Berlin-Brandenburg) und Philipp Sälhoff (Das Progressive Zentrum). Im Anschluss entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, moderiert von Dr. Rupert Graf Strachwitz (Maecenata Stiftung), zur Rolle zivilgesellschaftlicher Akteure in der Außen- und Europapolitik und zu der Frage, auf welche Weise zivilgesellschaftlichen Initiativen und Kampagnen nachhaltig Schlagkraft verliehen werden kann.
By Costa Carras, Sarrah Kassem, Udo Steinbach
Europe and the Mediterranean. Talking, Learning, Working, and Living Together 3
Der Beitrag "Der europäische Demos – Zivilgesellschaft und Elite" von Dr. Rupert Graf Strachwitz ist erschienen in: Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte (Ausgabe 6/2017), S. 30-33. Auch online ist der Beitrag verfügbar.
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Schwächelnde Volkswirtschaften, die Nachbarschaft zu als bedrohlich empfundenen Kulturen, die Tragödien vor der Küste Lampedusas ‒ Der Mittelmeerraum wird heute von vielen Menschen in erster Linie als problematisch wahrgenommen. Im Rahmen ihres Programms Europa Bottom-Up unternahm die Maecenata Stiftung mit der inzwischen dritten internationalen Tagung den Versuch, aus einer anderen Perspektive auf Europa und das Mittelmeer zu blicken und insbesondere Chancen und Anknüpfungspunkte für eine gemeinsame politische und gesellschaftliche Entwicklung zu diskutieren. Im Vordergrund stand dabei eine gemeinsame Erinnerungskultur. Unter dem Titel Remember for the Future ‒ The Mediterranean As a Memory Space fand die Tagung vom 24. bis 27. April 2017 in Heraklion auf Kreta statt. Kooperationspartner waren das Governance Center Middle East | North Africa der Humboldt-Viadrina Governance Platform und die Region of Crete. Die Ergebnisse der Tagung wurden in der elektronischen Schriftenreihe Europa Bottom-Up (Ausgaben Nr. 17 und 18) veröffentlicht. Eine weitere EBU-Ausgabe mit Tagungsbeiträgen wird folgen.
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Spätestens seit der BREXIT-Entscheidung zeigt sich, dass die sicher geglaubte europäische Einheit bröckelt. Nicht nur der europäische, auch der innergesellschaftliche Zusammenhalt scheint zunehmend in Gefahr. Neue Nationalismen und populistische Bewegungen spalten die Gesellschaften Europas. Wie kann der zunehmenden Polarisierung entgegengewirkt werden? Was kann Grundlage eines gemeinsamen Europas sein? Diese Fragen diskutierten auf einem Podium im Rahmen der Berliner Stiftungswoche am 20. April 2017 Dr. Petra Bahr, Prof. Dr. Heinz Bude und Kate Connolly.
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