MAECENATA INSTITUT

Das Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft wurde 1997 gegründet und ist heute eine anerkannte außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Es versteht sich als unabhängiger sozialwissenschaftlicher Think Tank und hat die Aufgabe, das Wissen über und das Verständnis für die Zivilgesellschaft (den sogenannten Dritten Sektor) durch eigene geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungstätigkeit, akademische Lehre, entsprechende Publikationen sowie den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis zu fördern.

ACTUELL

Literatur zum Thema Shrinking Space/Changing Space der Zivilgesellschaft

Sowohl das Centre for Humanitarian Action der Maecenata Stiftung als auch das Maecenata Institut befassen sich seit längerer Zeit aus unterschiedlicher Perspektive mit den Phänomenen zunehmender Einschränkung des Raums für zivilgesellschaftliches Engagement, die unter den Begriffen "Shrinking Space for Civil Society", "Changing Space" oder - mit spezifischerer Ausrichtung - "Shrinking Humanitarian Space" zusammengefasst werden. Noch fassen die Termini, etwas diffus, ein ganzes Bündel staatlicher wie trans- und nichtstaatlicher Aktivitäten zusammen, die Zivilgesellschaft unter Druck setzen - prominente Beispiele sind die Anfeindungen der Open Society Foundations in Osteuropa und die private Seenotrettung im südlichen Mittelmeer.

 

Wir haben begonnen, die Literatur zum Thema zusammenzutragen, um eine Konsolidierung der Begriffsdiskussion zu ermöglichen. Online teilen wir unsere laufend aktualisierte Liste. Bei Anregungen und Vorschlägen zur Aufnahme weiterer Titel und Websites kontaktieren Sie bitte unseren Bibliothekar Bernhard Matzak unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Zur Bibliographie.

Lecture: Nine Years After the Arab Uprising: Freedom of Expression Still Not Welcome

After the Arab Uprising in 2010/2011, expectations were high that the freedom of expression would be recognized more. Nevertheless, human rights organizations have been warning that the new Arab governments are continuing or reverting to the practices of the old regimes with regard to censorship and intimidation of journalists and activists.

Maecenata Foundation's Guest Scholar 2019, Moroccan Fulbright scholar, political scientist and human rights activist Dr. Hind Arroub, will in her lecture focus on questions like: 

Have the expectations of more freedom of speech and information in the MENA region been fulfilled after the Uprisings? To what extent have they been enshrined in the new (draft) constitutions? What has been the role of the state media of the old regimes during and after the uprisings? Which (new) taboos and “red lines” exist today and how are these being challenged? Do new media contribute to the freedom of expression in the MENA region?

This lecture is open to the general public.


Please RSVP until September 23rd to Dr. Johannes Kleine

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Podcast mit Rupert Graf Strachwitz (engl.)

Mit Wider Sense-Direktor Michael Alberg-Seberich sprach Rupert Graf Strachwitz über die Unterschiede zwischen europäischer und amerkanischer Philanthropie, aktuelle Herausforderungen der Zivilgesellschaft und erzählte seine Lieblingsgeschichte über den Einfluss philanthropischen Engagements. Nachhören können Sie den englischsprachigen Podcast hier.

Religious Communities and Civil Society in Europe: Erster Band erschienen.

Das große Projekt der Maecenata Stiftung, die Verbindungen von religiösen Gemeinschaften und Zivilgesellschaft sowie bürgerlichem Engagement in Europa zu analysieren, ist erfolgreich beendet worden. Nun ist der erste Band der Dokumentation der wissenschaftlichen Anstrengungen erschienen. Mehr Informationen hier. Erwerben können Sie den Band auf den Seiten des Verlags De Gruyter oder im Buchhandel.

 

First Volume on Religious Communities and Civil Society in Europe

Konviviale Ökonomie? Theorie und Praxis.

Im April trafen sich deutsche und französische Protagonisten des Konvivialismus. Lesen Sie den Konferenzbereicht von Leonhard Anzinger hier.

Maecenata organisiert am 25/26.September einen Workshop zu 'Stiftungskommunikation in der fragmentierten Gesellschaft'

Die öffentlichen Debatten in Deutschland zeichnen das Bild einer zunehmend fragmentierten Gesellschaft, in der sich die gesellschaftlichen Teilgruppen immer unversöhnlicher gegenüber zu stehen scheinen. Auch haben die neuen Konfliktlinien zum Erstarken antidemokratischer Kräfte geführt, die – gut vernetzt durch Social Media – versuchen, die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Zivilgesellschaftliche Organisationen müssen sich diesen Entwicklungen stärker gewahr werden und eine Antwort auf die Frage finden, wie sie auch jenseits der vertrauten, zustimmenden Community mit ihren Ideen Gehör finden, Milieus überwinden und sich dabei gegen rechte Narrative zur Wehr setzen können.
Das Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft lädt deshalb zu einem Workshop mit folgenden Fragestellungen:
• Wie können Stiftungen in ihrer strategischen Kommunikation die Gräben der fragmentierten Gesellschaft überbrücken und wieder zu mehr Konsens und Zusammenhalt beitragen?
• Was können Stiftungen gegen populistische Meinungsmache in Deutschland tun, um die Bürgerinnen und Bürger besser zu erreichen?

Der Workshop umfasst sowohl Informationsbeiträge zum Thema 'Kommunikation in Anwort auf populistische Medienstrategien' als auch die Fokusgruppenbeobachtung von Zielgruppen und ein konkretes Handlungstraining in Bereich des Audience- und Targeting-Building, sowie des Themen-Framings.

 

Noch gibt es einige freie Plätze!

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anmeldung ist möglich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mehr Informationen unter >>Info

 

Für kleinere Stiftungen außerhalb Berlins stehen einige Reisestipendien zur Verfügung, auf die man sich bewerben kann.

 

In Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher Stiftungen. Der Workshop wird gefördert von der Open Society Initiative for Europe der Open Society Stiftungen.

 

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