TRANSNATIONAL GIVING

TRANSNATIONAL GIVING (TG) – früher bekannt als Maecenata International (MINT) – ist seit Jahren ein Programmschwerpunkt der Maecenata Stiftung. Er ging aus dem 2002 gegründeten gleichnamigen Verein hervor, der zum 1. Oktober 2010 in die Maecenata Stiftung überführt wurde. Zweck des Programms ist es, grenzüberschreitendes Spenden einfacher und transparenter zu gestalten. Konkret werden zweckgebundene ausländische Spenden an deutsche steuerbegünstigte Organisationen weitergeleitet sowie Spenden aus Deutschland dem gewünschten ausländischen Zweck zugeführt.

ACTUELL

Türkische Delegation besucht die Maecenata Stiftung

Im Rahmen eines Public – CSO Cooperation Project, finanziert von der Europäischen Kommission und der türkischen Regierung, besuchten am 12. Dezember 2018 rd. 20 höhere türkische Beamte unter Leitung eines Abteilungsleiters im türkischen Innenministerium die Maecenata Stiftung. Der Besuch war Teil eines mehrtägigen Besuchsprogramms, das den Teilnehmern Gelegenheit geben sollte, die Beziehungen und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Staat und Zivilgesellschaft in Deutschland kennenzulernen. Die Leitung des Projekts, das von 2017 – 2019 läuft, liegt in den Händen eines Konsortiums von mehreren internationalen und türkischen Partnern unter Führung von ICE (International Consulting Expertise), koordiniert von Behrooz Motamed-Afshari, der die Gruppe auch begleitete.

Bei dem zweistündigen Besuch stellte Dr. Rupert Graf Strachwitz die Programme der Stiftung vor und vermittelte Informationen und Hintergründe zur deutschen Zivilgesellschaft, zu den Rahmenbedingungen, zur Finanzierung und zu Modellen der Zusammenarbeit. Darüber hinaus stand Prof. Dr. Udo Steinbach für die Beantwortung der zahlreichen Fragen zur Verfügung. Die Gäste, die vor allem aus dem Generaldirektorat für die Beziehungen zur Zivilgesellschaft im Innenministerium und der Europa-Abteilung im Außenministerium kamen, zeigten sich ebenso interessiert wie informiert und waren bestrebt, aus den zahlreichen Gesprächen und Präsentationen auf ihrem Besuchsprogramm ein schlüssiges Gesamtbild zu gewinnen. Es wurde daher vielfach auf Aussagen anderer deutscher Gastgeber Bezug genommen. Regulierungsfragen stießen auf besonderes Interesse.

Die aktuelle politische Lage in der Türkei war nicht Gegenstand der Diskussion. Doch war die Aufmerksamkeit der Gäste für Hinweise auf Beschränkungen des Handlungsraums der Zivilgesellschaft, für die Beispiele aus anderen Ländern gewählt wurden, nicht zu übersehen.IMG 3120

27. November 2018: #GivingTuesday in der Maecenata Stiftung

Im Rahmen eines Tags der offenen Tür am #GivingTuesday, 27. November 2018, informiert die Maecenata Stiftung über Möglichkeiten und Grenzen transnationalen Spendens.
>> zur Einladung (PDF)

Spenden für den Träger des Friedensnobelpreises: Dennis Mukwege Hospital Panzi Fund

Der kongolesische Arzt Denis Mukwege wurde 2018 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Spenden für seine Klinik, in der Oper sexueller Gewalt behandelt werden, sind über TGE möglich. Der Mukwege Hospital Panzi Fund, Belgien ist seit 2013 als Empfängerpartner für Spenden aus Deutschland registriert. Unterstützen auch Sie seine Arbeit: >>hier finden Sie das Spendenformular.

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Transnational Giving Newsletter 2018 erschienen

Wie in jedem Jahr berichten wir auch dieses Mal über die Entwicklungen des Programms Transnational Giving im Jahr 2017 in einem kurzen Newsletter. Den aktuellen TG-Newsletter können Sie >> hier downloaden.

TGE Jahresbericht 2017

Das Transnational Giving Europe (TGE) Netzwerk hat seinen Jahresbericht 2017 veröffentlicht. Darin werden neben der Auswertung der Spendenzahlen auch die neuesten Entwicklungen im Netzwerk erläutert.

Den Jahresbericht 2017 finden Sie >>hier zum Download.

22. März 2018, Experten-Colloquium: Zivilgesellschaft im Kreuzfeuer?! Die Folgen für NPOs durch den Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung

Die FATF (Financial Action Task Force) gibt Empfehlungen (Recommendations) zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung und evaluiert alle Mitgliedsländer regelmäßig nach den Umsetzungsstands dieser Empfehlungen. Schlechte Ergebnisse können z.B. zu einer Abwertung der Kreditwürdigkeit von Ländern führen und haben so direkten Einfluss auf deren wirtschaftliche Entwicklung. Es handelt sich also um eine mächtige Organisation, die weitgehend unbeobachtet von der breiten Öffentlichkeit agiert. Ein Aspekt der FATF-Empfehlungen (zum Thema Terrorismusfinanzierung) bezieht sich direkt auf Non-Profit-Organisationen – andere Empfehlungen betreffen den Sektor indirekt (z.B. Regularien für den internationalen Geldtransfer für Banken). Um diese Thematik auch in Deutschland stärker ins Bewusstsein zu rücken, trafen sich in Rahmen eines Colloquiums am 22. März verschiedene Experten und Expertinnen der Zivilgesellschaft zum Austausch im Institut.

Die Veranstaltung wurde dokumentiert und in der aktuellen Ausgabe der npoR 3/2018 (Zeitschrift für das Recht der Non Profit Organisationen) veröffentlicht. Einen weiteren Beitrag von Christian Schreier zum Thema finden Sie im aktuellen Stiftungsvermögensreport des Verlag Fuchsbriefe.

>>Zur Seite der Fuchsbriefe

 

 

 

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