MAECENATA INSTITUT

Das Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft wurde 1997 gegründet und ist heute eine anerkannte außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Es versteht sich als unabhängiger sozialwissenschaftlicher Think Tank und hat die Aufgabe, das Wissen über und das Verständnis für die Zivilgesellschaft (den sogenannten Dritten Sektor) durch eigene geistes- und sozialwissenschaftliche Forschungstätigkeit, akademische Lehre, entsprechende Publikationen sowie den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis zu fördern.

ACTUELL

8. Januar 2018, Berlin: Workshop "Die Stiftung als Unternehmung und Investor"

Das seit einigen Jahrzehnten nach amerikanischem Vorbild in Deutschland dominierende Modell der Kapital-Förderstiftung stößt heute an deutliche Grenzen. Nicht nur sind seit rund zehn Jahren die Erträge liquider Stiftungsvermögen so drastisch gesunken, dass viele kleinere und mittlere Stiftungen ihre Ziele kaum noch oder gar nicht mehr verwirklichen können. Viele Stiftungen und ihre Gremien tun sich allerdings schwer damit, ihr Rollenverständnis zu ändern; manche glauben, es gäbe weder historisch, rechtlich noch tatsächlich Alternativen zur überkommenen Stiftungsstrategie. Ein vom Maecenata Institut und dem Bundesverband Deutscher Stiftungen gemeinsam veranstalteter Workshop zielte darauf ab, in einem Kreis von Expertinnen und Experten die mögliche Bandbreite von Stiftungshandeln aufzufächern und daraus Handreichungen für die Praxis zu entwickeln. Der Bericht wird voraussichtlich im März 2018 (auch auf der Website der Maecenata Stiftung) veröffentlicht. Einen Blogbeitrag zum Workshop von Felix Oldenburg (Generalsekretär, Bundesverband Deutscher Stiftungen) finden Sie >> hier.

Opusculum 107

Neues Opusculum (Nr. 107) von Rudolf Speth und Elke Bojarra-Becker über Zivilgesellschaft, Kommunen und die Lerneffekte, die aus dem Zuzug Geflüchteter für das Engagement in Krisen resultieren.

>> hier erhältlich

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20 Jahre Maecenata Institut

Das Maecenata Institut besteht nun seit 20 Jahren! In einem Kurzbericht haben wir die Gründung und Entwicklung des Instituts nachgezeichnet.
>> zum Kurzbericht (PDF)

Zur Eröffnung eines Zentrums für Zivilgesellschaftsforschung in Berlin

Am 27. November 2017 eröffnete das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) gemeinsam mit der Freien Universität Berlin (FU) ein Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung (weitere Informationen >> hier und >> hier). Gründungsdirektor ist Prof. Dr. Edgar Grande, bisher Ludwig-Maximilians-Universität München. WZB und FU greifen damit eine Idee auf, die am Maecenata Institut schon seit 2012 entwickelt und mit Kollegen vorangetrieben worden war. Siehe hierzu: Kolumne "Wir brauchen ein Zentrum" von Rupert Graf Strachwitz in der Zeitschrift DIE STIFTUNG Nr. V/2012 und: Ansgar Klein/Eckhard Priller/Rupert Graf Strachwitz, Maecenata Berlin 2014, Opusculum Nr. 75. Detaillierter sind diese Überlegungen >> hier zu finden.

15. Dezember 2017: Komplexe Protestereignisse – Ein Werkstattbericht zu heuristischen Herausforderungen am Beispiel der #NoG20-Proteste

Die Forschung zu Protesten und sozialen Bewegungen wird durch die Komplexität ihrer Gegenstände immer wieder aufs Neue herausgefordert. In einem Werkstattbericht fasste Dr. Simon Teune (TU Berlin und Institut für Protest- und Bewegungsforschung) Probleme der Forschung am Beispiel der Proteste gegen den G20-Gipfel in Hamburg zusammen.
>> zur Einladung (PDF)

Opusculum 106

Neues Opusculum (Nr. 106) von Lea Frank-Gretic zum digitalen Strukturwandel der Öffentlichkeit und der Möglichkeit zivilgesellschaftlicher Akteure, diesen zu nutzen.

>> hier erhältlich

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