Centre for Humanitarian Action (CHA)

Wer wir sind
Das Centre for Humanitarian Action (CHA) ist eine Initiative humanitärer Nichtregierungsorganisationen (NRO), um die Humanitäre Hilfe aus Deutschland zu stärken. Das CHA soll die bestehenden Institutionen und Netzwerke der Humanitären Hilfe in Deutschland ergänzen und stärken – nicht schwächen oder ersetzen.

 

Kontakt:
Dr. Martin Quack
Projektkoordinator Centre for Humanitarian Action (CHA)
Tel. +49 7121-6 90 79 65
Mob. +49 176-31 47 50 08
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


Was wir machen
Wir beginnen 2018 eine dreijährige Startphase, in der das CHA mit eigenem Personal und eigenen Räumen in Berlin aufgebaut wird. Dafür freuen wir uns über Unterstützer und Begleiter unter den humanitären NRO, wissenschaftlichen Einrichtungen sowie anderen Akteuren der Humanitären Hilfe.


Weshalb brauchen wir ein CHA?
Der Umfang der Humanitären Hilfe aus Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Zugleich ist die Umsetzung gemäß den humanitären Prinzipen der Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Unabhängigkeit und Neutralität sehr anspruchsvoll, zumal ein Großteil der Hilfe im Kontext gewaltsam ausgetragener Konflikte stattfindet. Die Analyse, kritische Reflexion und Debatte der Humanitären Hilfe hat nicht mit der Ausweitung Schritt gehalten. Deshalb benötigen wir für die Analyse, Debatte und Vermittlung prinzipienorientierter Humanitärer Hilfe ein unabhängiges, zivilgesellschaftlich getragenes Zentrum Humanitäre Hilfe in Deutschland.


Wie soll das CHA aussehen?
1) Analyse und Reflexion
Selbstkritische Reflexion der humanitären Praxis und des Diskurses der zivilgesellschaftlichen und politischen Akteure in Deutschland: Die Forschung nimmt Anliegen aus der humanitären Praxis auf und basiert auf der Analyse aktueller Herausforderungen im Lichte der humanitären Prinzipien. Diese Reflexion und Forschung führt das CHA selbstbestimmt d.h. mit eigenen Mitteln durch. Zusätzlich sind auch Drittmittel-Aufträge möglich, sofern diese durch die Satzung des CHA abgedeckt sind.


2) Debatte und policy engagement

Das CHA stellt eigene Erkenntnisse zur Debatte und dient als Diskussionsforum mit nationalen und internationalen humanitären Akteuren und Netzwerken mit Wissenschaft und Forschung. Diese Debatte dient im Sinne des policy engagement auch der Beratung von Akteuren der Humanitären Hilfe.


3) Vermittlung
Das CHA setzt sich für die Vermittlung der Grundlagen und der Praxis der Humanitären Hilfe in der Öffentlichkeit und im politischen Diskurs ein. Zur Vermittlung etwa in der politischen Bildung gehören insbesondere die Prinzipien, die Notwendigkeit und die Dilemmata der Humanitären Hilfe. Das CHA kann zu diesem Zweck und für Fortbildungen eigene Seminare auch kostenpflichtig anbieten.


Brücken schlagen
Das CHA soll weder eine rein akademische Institution sein, noch eine Interessensvertretung humanitärer Organisationen gegenüber der Bundesregierung. Vielmehr schlägt das CHA eine Brücke zwischen der akademischen Auseinandersetzung mit Themen der humanitären Hilfe und der praktischen Arbeit in Projekten und Programmen. Es schlägt auch eine Brücke zwischen den internationalen Diskussionsprozessen und der Debatte in Deutschland. Die Ergebnisse dieser Arbeit und die erarbeiteten Empfehlungen sollen möglichst frei für alle interessierten Akteure zugänglich gemacht werden.


Rechtliche Verhältnisse

Das CHA ist eine nicht rechtsfähige Einrichtung der Maecenata Stiftung, die auch als Rechts- und Anstellungsträgerin fungiert. Der entsprechende Vertrag mit Ärzte ohne Grenzen Deutschland, dem Deutschen Caritasverband und dem Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung ist zunächst auf drei Jahre abgeschlossen (2018-2021). Diese Verbände stellen im Rahmen dieses Vertrags die Grundfinanzierung sicher. Am Ende dieser ersten Phase wird eine Evaluation zu einer endgültigen Lösung führen. Während der Vertragsdauer, entsenden die drei Verbände je eine Vertreterin/einen Vertreter in einen Programmbeirat.

 

Finanzierung

Damit das Zentrum Humanitäre Hilfe möglichst unabhängig, praxisorientiert und zivilgesellschaftlich verankert sein kann, sind wesentliche finanzielle Beiträge von humanitären NRO vorgesehen. In seinem Kern soll das CHA unabhängig von staatlicher Finanzierung sein. Darüber hinaus kommen auch staatliche und andere Mittel zur Finanzierung in Frage, um eine langfristige und verlässliche Finanzierung zu ermöglichen. Eine inhaltliche Einflussnahme durch einzelne Geldgeber soll nicht stattfinden.

>> Infoflyer (PDF)

 

CENTRE FOR HUMANITARIAN ACTION (CHA)

Wer wir sind

Das Centre for Humanitarian Action (CHA) ist eine Initiative humanitärer Nichtregierungsorganisationen (NRO), um die Humanitäre Hilfe aus Deutschland zu stärken. Das CHA soll die bestehenden Institutionen und Netzwerke der Humanitären Hilfe in Deutschland ergänzen und stärken – nicht schwächen oder ersetzen.

Was wir machen

Wir beginnen 2018 eine dreijährige Startphase, in der das CHA mit eigenem Personal und eigenen Räumen in Berlin aufgebaut wird. Dafür freuen wir uns über Unterstützer und Begleiter unter den humanitären NRO, wissenschaftlichen Einrichtungen sowie anderen Akteuren der Humanitären Hilfe.

Weshalb brauchen wir ein CHA?

Der Umfang der Humanitären Hilfe aus Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Zugleich ist die Umsetzung gemäß den humanitären Prinzipen der Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Unabhängigkeit und Neutralität sehr anspruchsvoll, zumal ein Großteil der Hilfe im Kontext gewaltsam ausgetragener Konflikte stattfindet. Die Analyse, kritische Reflexion und Debatte der Humanitären Hilfe hat nicht mit der Ausweitung Schritt gehalten. Deshalb benötigen wir für die Analyse, Debatte und Vermittlung prinzipienorientierter Humanitärer Hilfe ein unabhängiges, zivilgesellschaftlich getragenes Zentrum Humanitäre Hilfe in Deutschland.

Wie soll das CHA aussehen?

1)                    Analyse und Reflexion

Selbstkritische Reflexion der humanitären Praxis und des Diskurses der zivilgesellschaftlichen und politischen Akteure in Deutschland: Die Forschung nimmt Anliegen aus der humanitären Praxis auf und basiert auf der Analyse aktueller Herausforderungen im Lichte der humanitären Prinzipien. Diese Reflexion und Forschung führt das CHA selbstbestimmt d.h. mit eigenen Mitteln durch. Zusätzlich sind auch Drittmittel-Aufträge möglich, sofern diese durch die Satzung des CHA abgedeckt sind.

2)                    Debatte und policy engagement

 

Das CHA stellt eigene Erkenntnisse zur Debatte und dient als Diskussionsforum mit nationalen und internationalen humanitären Akteuren und Netzwerken mit Wissenschaft und Forschung. Diese Debatte dient im Sinne des policy engagement auch der Beratung von Akteuren der Humanitären Hilfe.

3)                    Vermittlung

Das CHA setzt sich für die Vermittlung der Grundlagen und der Praxis der Humanitären Hilfe in der Öffentlichkeit und im politischen Diskurs ein. Zur Vermittlung etwa in der politischen Bildung gehören insbesondere die Prinzipien, die Notwendigkeit und die Dilemmata der Humanitären Hilfe. Das CHA kann zu diesem Zweck und für Fortbildungen eigene Seminare auch kostenpflichtig anbieten.

Brücken schlagen

Das CHA soll weder eine rein akademische Institution sein, noch eine Interessensvertretung humanitärer Organisationen gegenüber der Bundesregierung. Vielmehr schlägt das CHA eine Brücke zwischen der akademischen Auseinandersetzung mit Themen der humanitären Hilfe und der praktischen Arbeit in Projekten und Programmen. Es schlägt auch eine Brücke zwischen den internationalen Diskussionsprozessen und der Debatte in Deutschland. Die Ergebnisse dieser Arbeit und die erarbeiteten Empfehlungen sollen möglichst frei für alle interessierten Akteure zugänglich gemacht werden.

Rechtliche Verhältnisse

 

Das CHA ist eine nicht rechtsfähige Einrichtung der Maecenata Stiftung, die auch als Rechts- und Anstellungsträgerin fungiert. Der entsprechende Vertrag mit Ärzte ohne Grenzen Deutschland, dem Deutschen Caritasverband und dem Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung ist zunächst auf drei Jahre abgeschlossen (2018-2021). Diese Verbände stellen im Rahmen dieses Vertrags die Grundfinanzierung sicher. Am Ende dieser ersten Phase wird eine Evaluation zu einer endgültigen Lösung führen. Während der Vertragsdauer, entsenden die drei Verbände je eine Vertreterin/einen Vertreter in einen Programmbeirat.

 

Finanzierung

 

Damit das Zentrum Humanitäre Hilfe möglichst unabhängig, praxisorientiert und zivilgesellschaftlich verankert sein kann, sind wesentliche finanzielle Beiträge von humanitären NRO vorgesehen. In seinem Kern soll das CHA unabhängig von staatlicher Finanzierung sein. Darüber hinaus kommen auch staatliche und andere Mittel zur Finanzierung in Frage, um eine langfristige und verlässliche Finanzierung zu ermöglichen. Eine inhaltliche Einflussnahme durch einzelne Geldgeber soll nicht stattfinden.

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