Centre for Humanitarian Action (CHA)

Wer wir sind

Das Centre for Humanitarian Action (CHA) ist ein neugegründeter Think Tank, der sich für die unabhängige Analyse, kritische Diskussion und öffentliche Vermittlung von Fragen der Humanitären Hilfe und ihrer vier elementaren Prinzipien einsetzt. Das CHA ist eine Initiative humanitärer Nichtregierungsorganisationen (NRO), um die Humanitäre Hilfe aus Deutschland zu stärken.

 

 

 


Weshalb brauchen wir ein CHA?
Der Umfang der Humanitären Hilfe aus Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Zugleich ist die Umsetzung gemäß den humanitären Prinzipen der Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Unabhängigkeit und Neutralität sehr anspruchsvoll, zumal ein Großteil der Hilfe in Regionen geleistet wird, in denen gewaltsam ausgetragene Konflikte Millionen Menschen in Not bringen. Die Analyse, kritische Reflexion und Debatte der Humanitären Hilfe hat nicht mit ihrer Ausweitung in Deutschland Schritt gehalten. Deshalb benötigen wir für ihre Analyse, Debatte und Vermittlung ein unabhängiges, zivilgesellschaftlich getragenes Zentrum Humanitäre Hilfe in Deutschland.


Schwerpunkte des CHA
1) Analyse und Reflexion
Selbstkritische Reflexion der humanitären Arbeit und des Diskurses der zivilgesellschaftlichen und politischen Akteure in Deutschland: Die Forschung nimmt Anliegen aus der humanitären Praxis auf und basiert auf der Analyse aktueller Herausforderungen im Lichte der humanitären Prinzipien. Diese Reflexion und Forschung führt das CHA selbstbestimmt, d.h. mit eigenen Mitteln durch. Zusätzlich sind auch Drittmittel-Aufträge möglich, sofern diese durch die Satzung des CHA abgedeckt sind.


2) Debatte und policy engagement

Das CHA stellt eigene Erkenntnisse zur Debatte und dient als Diskussionsforum mit nationalen und internationalen humanitären Akteuren und Netzwerken mit Wissenschaft und Forschung. Diese Debatte dient im Sinne des policy engagement auch der Beratung von Akteuren der Humanitären Hilfe.


3) Vermittlung
Das CHA setzt sich für die Vermittlung der Grundfragen, Anliegen und kontroversen Herausforderungen der Humanitären Hilfe in der Öffentlichkeit, im politischen Diskurs und im Bildungssektor ein.


Brücken schlagen
Das CHA soll weder eine rein akademische Institution sein, noch eine Interessensvertretung humanitärer Organisationen gegenüber der Bundesregierung. Vielmehr schlägt das CHA eine Brücke zwischen der akademischen Auseinandersetzung mit Themen der humanitären Hilfe und der praktischen Arbeit in Projekten und Programmen. Es schlägt auch eine Brücke zwischen den internationalen Diskussionsprozessen und der bisweilen isolierten Debatte in Deutschland. Die Ergebnisse dieser Arbeit und die erarbeiteten Empfehlungen sind frei für alle interessierten Akteure zugänglich.

 

Finanzierung

Damit das Zentrum Humanitäre Hilfe möglichst unabhängig, praxisorientiert und zivilgesellschaftlich verankert sein kann, werden wesentliche finanzielle Beiträge von unterschiedlichen humanitären NRO geleistet. Das CHA ist unabhängig von staatlicher Finanzierung, während in begrenztem Maße auch gewisse staatliche und andere Mittel akzeptiert werden können. Durch seine diverse Finanzierung ist das CHA zugleich unabhängig von einzelnen Geldgebern und eine inhaltliche Einflussnahme nicht möglich.

 

Leitung
Ralf Südhoff hat als Gründungsdirektor im Januar 2019 seine Arbeit für das CHA begonnen. Er und sein Team bauen derzeit das CHA mit eigenem Personal und eigenen Räumen in Berlin auf. Dafür freuen wir uns über Unterstützer und Begleiter unter den humanitären NRO, wissenschaftlichen Einrichtungen sowie anderen Akteuren der Humanitären Hilfe.

 

Ralf Südhoff leitete zuletzt als Direktor des UN World Food Programmes (WFP) das WFP-Regionalbüro für die Syrienkrise in Amman und zuvor 10 Jahre lang das Berliner WFP-Büro für das deutschsprachige Europa. RASPortraitEr war für die WHO tätig sowie von 2003–2005 Referent der Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und MdB, Uschi Eid, nachdem er seine journalistische Laufbahn u.a. als ZEIT-Korrespondent beendet hatte. Ehrenamtlich hat Südhoff Oxfam Deutschland 10 Jahre lang als Vorstandsmitglied unterstützt.

 

 

Rechtliche Verhältnisse
Das CHA ist eine nicht rechtsfähige Einrichtung der Maecenata Stiftung, die auch als Rechtsträgerin fungiert. Der entsprechende Vertrag mit Ärzte ohne Grenzen Deutschland, dem Deutschen Caritasverband und dem Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung ist zunächst auf drei Jahre abgeschlossen (2018-2021). Diese Verbände stellen im Rahmen des Vertrags die Grundfinanzierung sicher. Am Ende dieser ersten Phase wird eine Evaluation erfolgen. Die drei Verbände entsenden je eine Vertreterin/einen Vertreter in den Programmbeirat des CHA.

 

Kontakt:
Sonja Hövelmann
Wissenschaftliche Mitarbeiterin Centre for Humanitarian Action (CHA)
Tel. +49 30 28387909
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

CENTRE FOR HUMANITARIAN ACTION (CHA)

Wer wir sind

Das Centre for Humanitarian Action (CHA) ist eine Initiative humanitärer Nichtregierungsorganisationen (NRO), um die Humanitäre Hilfe aus Deutschland zu stärken. Das CHA soll die bestehenden Institutionen und Netzwerke der Humanitären Hilfe in Deutschland ergänzen und stärken – nicht schwächen oder ersetzen.

Was wir machen

Wir beginnen 2018 eine dreijährige Startphase, in der das CHA mit eigenem Personal und eigenen Räumen in Berlin aufgebaut wird. Dafür freuen wir uns über Unterstützer und Begleiter unter den humanitären NRO, wissenschaftlichen Einrichtungen sowie anderen Akteuren der Humanitären Hilfe.

Weshalb brauchen wir ein CHA?

Der Umfang der Humanitären Hilfe aus Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht. Zugleich ist die Umsetzung gemäß den humanitären Prinzipen der Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Unabhängigkeit und Neutralität sehr anspruchsvoll, zumal ein Großteil der Hilfe im Kontext gewaltsam ausgetragener Konflikte stattfindet. Die Analyse, kritische Reflexion und Debatte der Humanitären Hilfe hat nicht mit der Ausweitung Schritt gehalten. Deshalb benötigen wir für die Analyse, Debatte und Vermittlung prinzipienorientierter Humanitärer Hilfe ein unabhängiges, zivilgesellschaftlich getragenes Zentrum Humanitäre Hilfe in Deutschland.

Wie soll das CHA aussehen?

1)                    Analyse und Reflexion

Selbstkritische Reflexion der humanitären Praxis und des Diskurses der zivilgesellschaftlichen und politischen Akteure in Deutschland: Die Forschung nimmt Anliegen aus der humanitären Praxis auf und basiert auf der Analyse aktueller Herausforderungen im Lichte der humanitären Prinzipien. Diese Reflexion und Forschung führt das CHA selbstbestimmt d.h. mit eigenen Mitteln durch. Zusätzlich sind auch Drittmittel-Aufträge möglich, sofern diese durch die Satzung des CHA abgedeckt sind.

2)                    Debatte und policy engagement

 

Das CHA stellt eigene Erkenntnisse zur Debatte und dient als Diskussionsforum mit nationalen und internationalen humanitären Akteuren und Netzwerken mit Wissenschaft und Forschung. Diese Debatte dient im Sinne des policy engagement auch der Beratung von Akteuren der Humanitären Hilfe.

3)                    Vermittlung

Das CHA setzt sich für die Vermittlung der Grundlagen und der Praxis der Humanitären Hilfe in der Öffentlichkeit und im politischen Diskurs ein. Zur Vermittlung etwa in der politischen Bildung gehören insbesondere die Prinzipien, die Notwendigkeit und die Dilemmata der Humanitären Hilfe. Das CHA kann zu diesem Zweck und für Fortbildungen eigene Seminare auch kostenpflichtig anbieten.

Brücken schlagen

Das CHA soll weder eine rein akademische Institution sein, noch eine Interessensvertretung humanitärer Organisationen gegenüber der Bundesregierung. Vielmehr schlägt das CHA eine Brücke zwischen der akademischen Auseinandersetzung mit Themen der humanitären Hilfe und der praktischen Arbeit in Projekten und Programmen. Es schlägt auch eine Brücke zwischen den internationalen Diskussionsprozessen und der Debatte in Deutschland. Die Ergebnisse dieser Arbeit und die erarbeiteten Empfehlungen sollen möglichst frei für alle interessierten Akteure zugänglich gemacht werden.

Rechtliche Verhältnisse

 

Das CHA ist eine nicht rechtsfähige Einrichtung der Maecenata Stiftung, die auch als Rechts- und Anstellungsträgerin fungiert. Der entsprechende Vertrag mit Ärzte ohne Grenzen Deutschland, dem Deutschen Caritasverband und dem Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung ist zunächst auf drei Jahre abgeschlossen (2018-2021). Diese Verbände stellen im Rahmen dieses Vertrags die Grundfinanzierung sicher. Am Ende dieser ersten Phase wird eine Evaluation zu einer endgültigen Lösung führen. Während der Vertragsdauer, entsenden die drei Verbände je eine Vertreterin/einen Vertreter in einen Programmbeirat.

 

Finanzierung

 

Damit das Zentrum Humanitäre Hilfe möglichst unabhängig, praxisorientiert und zivilgesellschaftlich verankert sein kann, sind wesentliche finanzielle Beiträge von humanitären NRO vorgesehen. In seinem Kern soll das CHA unabhängig von staatlicher Finanzierung sein. Darüber hinaus kommen auch staatliche und andere Mittel zur Finanzierung in Frage, um eine langfristige und verlässliche Finanzierung zu ermöglichen. Eine inhaltliche Einflussnahme durch einzelne Geldgeber soll nicht stattfinden.

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