EUROPA BOTTOM-UP

Das Programm Europa Bottom-Up wurde im Dezember 2011 durch Beschluss des Stiftungsrates als neues Programm der Maecenata Stiftung gegründet. Es hat sich seitdem zu einem wichtigen Arbeitsbereich der Stiftung entwickelt. Ausgangspunkt war die Analyse, dass Regierungen, Parlamente und supranationale Einrichtungen allein keinesfalls in der Lage sind, die dringend gebotene und wünschenswerte europäische Einigung voranzubringen und dass die Verwirklichung des europäischen Einigungsprojekts ohne die Entwicklung einer europäischen Zivilgesellschaft aussichtslos erscheint.

ACTUELL

Wahlaufruf des Bündnisses für Gemeinnützigkeit zur Europawahl 2019

Unsere Stimme zählt! Wahlaufruf des Bündnisses für Gemeinnützigkeit:

 

Am 26. Mai 2019 sind alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger Deutschlands aufgerufen, das Europäische Parlament zu wählen. Wer seine Stimme abgibt, entscheidet über die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments und bestimmt damit indirekt über den nächsten Präsidenten der Europäischen Kommission, über den Haushalt und wichtige Gesetze der Europäischen Union. In einer Zeit, in der das Friedensprojekt Europa vermehrt in Frage gestellt wird, kommt der diesjährigen Europawahl eine noch höhere Bedeutung zu. Als die Gründerväter und -mütter der Europäischen Union vor etwas mehr als 60 Jahren die Römischen Verträge unterzeichneten, schufen sie damit ein weltweites Vorbild für das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Nationalitäten. Eine in der Geschichte des europäischen Kontinents einzigartige Zeit des Friedens, der Freiheit, der Freizügigkeit und der Solidarität in demokratischen Strukturen begann und brachte Stabilität und Sicherheit. Diese Errungenschaften gilt es zu bewahren. Mehr denn je bedarf es eines geeinten Europas: Herausforderungen wie beispielsweise die Bewahrung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie der Kunst- und  Pressefreiheit, den Klimawandel, Flucht- und Wanderungsbewegungen nach Europa oder die soziale Sicherheit im Alter in einer immer älter werdenden Gesellschaft können wir, wenn wir erfolgreich sein wollen, nur geeint angehen. 

 

Als Bündnis für Gemeinnützigkeit,  in welchem neben fast allen gemeinnützigen Organisationen über ihre Verbände auch wichtige weitere Experten und Wissenschaftler aus Deutschland engagiert sind, sehen wir uns als Teil einer europäischen Zivilgesellschaft. Wir setzen uns gemeinsam für ein soziales und weltoffenes Europa des Brückenbauens zwischen Nationen, Menschen und Generationen ein.

 

Als Bündnis für Gemeinnützigkeit rufen wir Sie dazu auf, am 26. Mai 2019 zur Wahl zu gehen und Ihre Stimme abzugeben. Nehmen Sie Ihr Recht wahr, mit Ihrer Stimme nicht nur für ein demokratisches Europa, sondern auch für eine starke Zivilgesellschaft in Europa einzutreten. Wählen Sie Europa!

 

Mehr Informationen zum Bündnis für Gemeinnützigkeit hier.

Vortrag am 6. Mai: Versagen und Arroganz – Wie attraktiv ist Europa für seine Nachbarn im Süden?

Die Maenceata Stiftung läd ein zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung des MENA Study Centre mit Prof. Dr. Udo Steinbach. Titel der Veranstaltung: Versagen und Arroganz – Wie attraktiv ist Europa für seine Nachbarn im Süden?, am 6. Mai, um 18.00 Uhr in der Rungestr. 17.

mehr Informationen

Europa Bottom-Up Nr. 21

Ed. by Udo Steinbach

Europe and the Mediterranean. Talking, Learning, Working, and Living Together 6

>> Download (PDF)

 

 

Europa Bottom-Up Nr. 22

Ed. by Udo Steinbach

Europe and the Mediterranean. Talking, Learning, Working, and Living Together 7

>>Download (PDF)

Veranstaltungsbericht: Situation Room: Was bedeutet uns in Europa die offene Gesellschaft?

Das Open Society European Policy Institute (OSEPI) und der Think Tank d|part haben im Januar 2018 in einer repräsentativen Umfrage über 6000 Europäerinnen und Europäer zu ihrer Einstellung zur offenen Gesellschaft befragt. Das Projekt Voices on Values geht Fragen nach wie: Sind wir bereit unsere Bürgerrechte gegen Sicherheit und ökonomisches Wohlbefinden einzutauschen? Sehen Europäerinnen und Europäer den Schutz von Minderheiten und deren Rechte genau so wichtig wie beispielsweise den Schutz nationaler Werte und Kulturen? Und gibt es überhaupt ein einheitliches Konzept und Verständnis der offenen Gesellschaft in Europa? An welcher Stelle und unter welchen Umständen sind wir bereit Abstriche zu machen? Am 4. Oktober 2018 luden das Ariadne Netzwerk, die Maecenata Stiftung, d|part und OSEPI in die Räumlichkeiten der Maecenata Stiftung Berlin zu einer ersten Vorstellung der Forschungsergebnisse ein. Geladen waren rund 30 Gäste aus dem deutschen Stiftungswesen. Gemeinsam mit ihnen wurde im Anschluss an eine Begrüßung durch Anna Striethorst (Ariadne), eine thematische Einführung von Herrn Dr. Rupert Strachwitz (Maecenata Stiftung) und die Präsentation von Dr. Jan Eichhorn (d|part), über die Implikationen der Ergebnisse für die Stiftungsarbeit diskutiert.

Hier finden Sie den Veranstaltungsbericht

Veranstaltung: Konferenz Religious Communities and Civil Society in Europe am 22/23. November in Rom

Am 22. und 23. November fand in Rom die von der Maecenata Stiftung in Kooperation mit der Universitá Gregoriana ausgerichtete Konferenz „Religious Communities and Civil Society in Europe" statt. Führende Expert*innen aus unterschiedlichen europäischen Ländern diskutierten Fragen, die sich im Kern um das Verhältnis von Religionsgemeinschaften zur Zivilgesellschaft und zum Staat drehten. So wurde beispielsweise die Frage diskutiert, ob und wie sich Religiösität auf das zivilgesellschaftliche Engagement auswirke. Ein weiterer Untersuchungsgegenstand waren die vielfältigen politisch-religiösen Allianzen, die etwa beim Brexit oder in der aktuellen polnischen Politik ihre Wirksamkeit entfalten. Ein Konferenzbericht wird in Kürze hier erscheinen.PUG marchio Scienze Sociali PIENO

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