EUROPA BOTTOM-UP

Das Programm Europa Bottom-Up wurde im Dezember 2011 durch Beschluss des Stiftungsrates als neues Programm der Maecenata Stiftung gegründet. Es hat sich seitdem zu einem wichtigen Arbeitsbereich der Stiftung entwickelt. Ausgangspunkt war die Analyse, dass Regierungen, Parlamente und supranationale Einrichtungen allein keinesfalls in der Lage sind, die dringend gebotene und wünschenswerte europäische Einigung voranzubringen und dass die Verwirklichung des europäischen Einigungsprojekts ohne die Entwicklung einer europäischen Zivilgesellschaft aussichtslos erscheint.

ACTUELL

Vortrag jetzt Online: Zivilgesellschaft und die Zukunft des Nahen Ostens

In Kooperation mit der Maecenata Stiftung lud die DAFG — Deutsch-Arabische Freundschaftsgesellschaft e.V. am 14. Mai 2020 zum Webinar „Zivilgesellschaft und die Zukunft des Nahen Ostens“ mit Prof. Dr. Udo Steinbach, DAFG-Vorstandsmitglied und Leiter des MENA Study Centre der Maecenata Stiftung, ein. Im Vortrag hob Prof. Steinbach insbesondere die Notwendigkeit einer engen Partnerschaft Europas mit seinen arabischen Nachbarstaaten hervor und betonte die zentrale Rolle der Menschen in der Region und ihr wichtiges zivilgesellschaftliches Engagement. 

>>Download der Aufzeichnung am 14. Mai 2020.

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Vortrag: "Was machen wir mit Europa?" - Rupert Graf Strachwitz

Brexit, Flüchtlingskrise und Legitimationsprobleme in den Mitgliedsländern – Europa steckt in der Krise. Der Status quo der europäischen Integration und sogar der Fortbestand der Union werden zunehmend hinterfragt. Es herrscht Unruhe unter Europäern. Zu dieser Unruhe trägt auch die angebliche Alternativlosigkeit bei, die von den europäischen Regierungen beschworen wird, wenn es um das große europäische Projekt geht. 

Europa neu denken! – Unter dieser Aufforderung zum offenen Austausch fand 2018 die Hans-Peter Dürr-Lecture mit Rupert Graf Strachwitz statt. Er ist überzeugt, dass eine Wiederbelebung Europas von den Bürgerinnen und Bürgern, ihren Regionen, von demokratischen Parteien und einer solidarischen Zivilgesellschaft ausgehen wird. Europa ist viel zu wichtig, so sein Fazit, als dass wir die Lösung der derzeitigen Probleme allein von Brüssel erwarten sollten: „Europa ist viel mehr. Europa – das sind wir!“ – Ein Aufruf von 2018, der auch heute noch, zu Zeiten Coronas und nach dem Brexit, seine Aktualität und Aussagekraft beibehält.

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Europa Bottom-Up Nr. 24

Von / By Armin Triebel

Wohin treibt der Nahe Osten? Politische Interessen und Ordnungskonzepte im Widerstreit

Konferenz am 22. und 24. November 2019 an der Europäischen Akademie Berlin; Verlaufsprotokoll der Vorträge und Diskussionen

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Europa Bottom-Up Nr. 23

Von / By Rupert Graf Strachwitz

Ein neues Narrativ für Europa

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Whither Britain? A comment by Rupert Strachwitz

Find here a comment by Rupert Strachwitz talking about the biq question: What happens after Brexit?

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Preis der Zivilgesellschaft 2019 ausgeschrieben

Seit dem 4. Juni 2019 läuft die Ausschreibung für den jährlichen »Preis der Zivilgesellschaft« des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA). Dieses Jahr ist der Preis der Stärkung der Rolle der Frau und dem Kampf für die Gleichstellung der Geschlechter gewidmet. Es sollen innovative Initiativen und Projekte zur Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen und Männern und für mehr Gleichbehandlung in allen Bereichen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens gewürdigt werden.

 

Der Preis kann allen zivilgesellschaftlichen Organisationen verliehen werden, die in der Europäischen Union amtlich registriert und auf lokaler, regionaler, nationaler oder europäischer Ebene tätig sind. Bewerbungen von Einzelpersonen sind ebenfalls möglich. Teilnahmeberechtigt sind Initiativen oder Projekte, die bereits umgesetzt wurden oder derzeit noch umgesetzt werden. Der Preis ist mit insgesamt 50 000 EUR dotiert und wird unter höchstens fünf Preisträgern aufgeteilt.

 

Die Bewerbungsfrist endet am 6. September 2019 um 10.00 Uhr. Die Preisverleihung findet am 12. Dezember 2019 in Brüssel statt.

Weitere Informationen zum »Preis der Zivilgesellschaft«

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