EUROPA BOTTOM-UP

Das Programm Europa Bottom-Up wurde im Dezember 2011 durch Beschluss des Stiftungsrates als neues Programm der Maecenata Stiftung gegründet. Es hat sich seitdem zu einem wichtigen Arbeitsbereich der Stiftung entwickelt. Ausgangspunkt war die Analyse, dass Regierungen, Parlamente und supranationale Einrichtungen allein keinesfalls in der Lage sind, die dringend gebotene und wünschenswerte europäische Einigung voranzubringen und dass die Verwirklichung des europäischen Einigungsprojekts ohne die Entwicklung einer europäischen Zivilgesellschaft aussichtslos erscheint.

ACTUELL

Veranstaltungsbericht: Situation Room: Was bedeutet uns in Europa die offene Gesellschaft?

Das Open Society European Policy Institute (OSEPI) und der Think Tank d|part haben im Januar 2018 in einer repräsentativen Umfrage über 6000 Europäerinnen und Europäer zu ihrer Einstellung zur offenen Gesellschaft befragt. Das Projekt Voices on Values geht Fragen nach wie: Sind wir bereit unsere Bürgerrechte gegen Sicherheit und ökonomisches Wohlbefinden einzutauschen? Sehen Europäerinnen und Europäer den Schutz von Minderheiten und deren Rechte genau so wichtig wie beispielsweise den Schutz nationaler Werte und Kulturen? Und gibt es überhaupt ein einheitliches Konzept und Verständnis der offenen Gesellschaft in Europa? An welcher Stelle und unter welchen Umständen sind wir bereit Abstriche zu machen? Am 4. Oktober 2018 luden das Ariadne Netzwerk, die Maecenata Stiftung, d|part und OSEPI in die Räumlichkeiten der Maecenata Stiftung Berlin zu einer ersten Vorstellung der Forschungsergebnisse ein. Geladen waren rund 30 Gäste aus dem deutschen Stiftungswesen. Gemeinsam mit ihnen wurde im Anschluss an eine Begrüßung durch Anna Striethorst (Ariadne), eine thematische Einführung von Herrn Dr. Rupert Strachwitz (Maecenata Stiftung) und die Präsentation von Dr. Jan Eichhorn (d|part), über die Implikationen der Ergebnisse für die Stiftungsarbeit diskutiert.

Hier finden Sie den Veranstaltungsbericht

Veranstaltung: Konferenz Religious Communities and Civil Society in Europe am 22/23. November in Rom

Am 22. und 23. November fand in Rom die von der Maecenata Stiftung in Kooperation mit der Universitá Gregoriana ausgerichtete Konferenz „Religious Communities and Civil Society in Europe" statt. Führende Expert*innen aus unterschiedlichen europäischen Ländern diskutierten Fragen, die sich im Kern um das Verhältnis von Religionsgemeinschaften zur Zivilgesellschaft und zum Staat drehten. So wurde beispielsweise die Frage diskutiert, ob und wie sich Religiösität auf das zivilgesellschaftliche Engagement auswirke. Ein weiterer Untersuchungsgegenstand waren die vielfältigen politisch-religiösen Allianzen, die etwa beim Brexit oder in der aktuellen polnischen Politik ihre Wirksamkeit entfalten. Ein Konferenzbericht wird in Kürze hier erscheinen.PUG marchio Scienze Sociali PIENO

Talk by Rupert Graf Strachwitz at the 17th Symposium on Knowledge & Space: Knowledge and Civil Society

Rupert Graf Strachwitz was one of the speakers of the 17th Symposium on Knowledge & Space: Knowledge and Civil Society.

The Symposia in the Studio of the Villa Bosch at Heidelberg deal with the generation, diffusion and application of knowledge under special consideration of the role of the spatial context and the spatial dimension of knowledge-disparities. The topic Knowledge and Space covers various interrelated research questions, which are of great political and economical relevance to society.

Please find here the video and more information about the Symposium

 

What Future? What Society? Reflections on the 'Building the Future' Conference, organsized by Maecenata and Carnegie UK Trust

What Future? What Society? This October, the Carnegie UK Trust and the Maecenata Stiftung brought together civil society representatives from the UK and Germany to debate the role of our sector in responding to the major challenges and changes in society. Find here the Reflections on the Building the Future conference–post-Brexit Civil Society Relationships between the UK and Germany.

<<The report by Gail Irvine

4. Oktober 2018, Veranstaltung: Situation Room: Was bedeutet uns in Europa die offene Gesellschaft?

Das Open Society European Policy Institute (OSEPI) und der Think Tank d|part haben im Januar 2018 über 6000 Europäerinnen und Europäer zu ihrer Einstellung zur offenen Gesellschaft befragt. Das Projekt Situation Room geht Fragen nach wie: Sind wir bereit unsere Bürgerrechte gegen Sicherheit und ökonomisches Wohlbefinden einzutauschen? Sehen Europäerinnen und Europäer den Schutz der Grenzen als genau so wichtig an wie die Toleranz gegenüber Minderheiten? Und gibt es überhaupt ein einheitliches Konzept und Verständnis der offenen Gesellschaft in Europa? An welcher Stelle und unter welchen Umständen sind wir bereit Abstriche zu machen?

Neben einer Meinungsumfrage in Deutschland, Frankreich, Italien, Griechenland, Polen und Ungarn hat das Projekt zahlreiche Interviews durchgeführt, um zu verstehen, wie sich die Meinung von Vertreterinnenn und Vertretern der politischen Eliten (aus Regierung, Parlament und Zivilgesellschaft) zu der breiten Öffentlichkeit verhält. Erste Ergebnisse des Projektes finden Sie auf der Situation Room Webseite.

Das Ariadne Netzwerk, die Maecenata Stiftung, d|part und OSEPI laden Sie herzlich ein zur Vorstellung der Ergebnisse des Situation Rooms durch das d|part Team mit Anmerkungen von Dr. Rupert Graf Strachwitz sowie einer Diskussion darüber, was diese Ergebnisse für die Stiftungsarbeit in Deutschland bedeuten. Gerne können Sie diese Einladung an interessierte Kolleginnen und Kollegen weiterleiten. Beachten Sie jedoch bitte, dass sich die Veranstaltung an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Stiftungen richtet.

Termin: 4. Oktober 2018 um 16.00 – 18.00 Uhr mit anschließendem Empfang in den Räumen der Maecenata Stiftung in der Rungestrasse 17, 10179 Berlin.

Anmeldung unter:
http://bit.do/registration-situation-room

 

Europa Bottom-Up Nr. 20

Von / By Siri Hummel, Philipp Kreutzer
The Changing Space for Civil Society
Ein Symposium in Berlin am 17. Oktober 2017 – A Symposium in Berlin on 17th October, 2017
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